23.03.2013

Neues Spielzeug: Donut Backform

Ich bin seit 2010 Mitglied bei dshini.net und habe mir seitdem 7 Wünsche erfüllt. Zuletzt hatten diese immer was mit meinem Hobby Backen zu tun. So auch meine letzte Errungenschaft: die Donut Backform von Städter.
Ich liebe Donuts. Sie sind lecker und man kann sie abwechslungsreich dekorieren, aber was mich immer wieder abschreckt ist das Frittieren. Deshalb habe ich auch neulich schon mal Donuts aus Hefeteig (ich springe jetzt mal um auf die amerikanische Schreibweise) im Backofen gebacken, die auch sehr gut angekommen sind.
Von der Backform verspreche ich mir nun, dass das ganze etwas flotter vonstattengeht. Für alle Interessierten werde ich die Form und das beiliegende Rezept testen.


Die Form hat eine Größe von 35 x 27 cm und entspricht so ungefähr einem 12er Muffinbackblech. Die 12 Donutvertiefungen haben einen Durchmesser von ca. 7 cm.

Auf der Packung steht das ein Heft mit Rezepten (Mehrzahl) beiliegt. Wenn man ein Rezept, dass in 11 Sprachen übersetzt wurde als Mehrzahl ansehen will, dann stimme ich überein. Aber es ist wirklich nur ein einziges Rezept dabei für "Zitronen-Quark-Donuts". Na gut, das kann man ja nach Bedarf abwandeln.
Außerdem gibt es noch ein paar Pflegehinweise z.B. darf die Form nicht in die Spülmaschine und soll nicht mit spitzen Materialien bearbeitet werden. (Dann packe ich das Steakmesser-Set erstmal wieder weg.)

Jetzt also zu dem Rezept. Ich habe es minimal abgewandelt, nur die Aromen, nichts was den Teig beeinflussen sollte.

Ein besseres Rezept findet ihr hier bei meinem zweiten Versuch mit der Backform.
Für 1 Blech (laut Rezeptheft)
100g Magerquark
90g Zucker
4 EL Öl
200 ml Milch
1 Spritzer Zitronensaft
200 g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
1 Msp. Muskat
1 Msp. Zimt
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Zum Einfetten der Form gebe je ich einen kleinen Spritzer Wilton Bake Easy Spray in die Vertiefungen und verteile diesen dann mit einem Silikonpinsel. Man kann natürlich auch ganz normal buttern und eventuell mehlieren.

Zunächst die feuchten Zutaten Quark, Öl, Milch, Zitronensaft mit dem Zucker gründlich verrühren und dann das einmal durchgesiebte Mehl mit dem Backpulver und den Gewürzen unterrühren. Ich weiß nicht, mir fehlt in diesem Rezept das Ei. Der Teig kommt dadurch sehr blass daher, aber das soll uns ja nicht weiter stören.
Ich gebe außerdem noch 1 - 2 EL Milch extra zum Teig, weil er mir so etwas zu steif vorkommt, um sich gut in der Form zu verteilen.

Weil ich mir das Einfüllen mit dem Löffel ziemlich frickelig vorstelle, gebe ich den Teig in einen Spritzbeutel (Gefrierbeutel geht natürlich auch), schneide eine kleine Ecke ab und fülle ihn so in die Förmchen. Laut Anleitung sollen die Vertiefungen nur bis zur Hälfte gefüllt werden. Dafür ist die Teigmenge allerdings zu groß. Es sind dann eher 3/4 geworden und etwas ist im Beutel zurückgeblieben.

Laut Anleitung kommt das Blech dann für 10 - 15 Minuten in den Backofen bis die Donuts "goldgelb" sind.
Nach 10 Minuten sind sie allerdings noch leichenblass. Na gut, dann eben 15... sieht noch nicht so wirklich anders aus.
Nach 20 Minuten nehme ich das Blech dann einfach mal aus dem Ofen. Beim Umdrehen (was wirklich super leicht geht) sieht man, dass sie zumindest unten goldbraun sind. Was mir dabei auffällt ist, dass sie sich sehr schwer anfühlen, so als wären sie nicht richtig durch gebacken und als ich einen geteilt habe, hat sich das auch bestätigt.



Also, nochmal umgedreht für 5 Minuten in den Ofen.
Jetzt sind sie durch, aber immer noch ziemlich schwer. "Fluffig" wäre kein Wort was mir da als Beschreibung einfällt.

Na ja, mit Glasur sieht die Welt vielleicht schon wieder ganz anders aus.
Für die Glasur nehme ich ca. eine Hand voll Wilton Candy Melts Colorburst Brights und schmelze diese zusammen mit ca. einem Esslöffel Sahne (so dass der Überzug nicht knackig hart wird) in der Mikrowelle. Natürlich geht auch die gute, alter Puderzuckerglasur. Mein kleinstes Lock&Lock-Gefäß hat genau die richtige Größe, um die Donuts zu tunken.
Das geht auch ganz einfach. Nur kopfüber rein und wieder raus. Die Donuts haben eine glatte, aber nicht rutschige Oberfläche, so dass man sie ganz einfach mit den Händen glasieren kann.

Nachdem die Glasur getrocknet ist, geht es dann zum Geschmackstest. Der Geschmack an sich ist gut, wenn man denn mal mit Kauen fertig ist. Die Konsistenz gefällt mir allerdings überhaupt nicht. Der Donut ist viel zu fest und fast "knatschig", obwohl rein optisch das Backpulver gearbeitet hat und sie gut aufgegangen sind.

Fazit: Das Blech ansich ist super. Die Donuts gleiten wie von selbst aus der Form. Die Antihaft-Beschichtung hat den Namen wirklich verdient.
Das beiliegende Rezept kann ich allerdings nicht empfehlen. Natürlich kann ich auch bei der Zubereitung einfach etwas falsch gemacht haben.
Ich werde die Form sicherlich sehr bald wieder nutzen, aber dann mit einem anderen Rezept.

Kommentare:

  1. Also toll sehen die Donuts auf jeden Fall aus...
    Aber ich bin auch für´s backen und nicht für´s frittieren!
    Du wirst sicher bald ein Rezept finden, was auch "fluffig" ist ;-)
    LG, Cathi

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  2. Da hast Du Dir ja etwas tolles zugelegt! In so Formen geht der Teig auch immer besser auf. Das habe ich bei der Backform für die Vanillekipferl gesehen. Das Rezept gefällt mir. Deine Donuts sehen wirklich toll aus!

    Liebe Grüße
    Anna

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