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24.04.2015

Zitronenkuchen, aber bitte extra fluffig!

Es gibt diese Kuchen, auf die man nicht unbedingt Heißhunger hat, aber wenn sie dann mal da sind, sind sie schneller weggeputzt als man gucken kann. Genau dies ist bei einem leckeren, fluffigen Zitronenkuchen der Fall. Das ist kein Kuchen, den sich jemand aus meiner Familie mal zum Geburtstag wünschen würde oder so, aber wenn das Blech dann mal auf dem Tisch steht, verschwinden die Stücke in Rekordzeit.
Meine Schwägerin hat mir vor ein paar Tagen ein riesiges Netz mit Zitronen mitgebracht und nachdem ich schon einige Zitronen zum Putzen und Kochen aufgebraucht hatte, waren immer noch vier kleine übrig, die dann also in diesem Kuchen gelandet sind.

25.01.2015

Zimt-Schoko-Brot

Nach den Feiertagen und den ganzen Geburtstagen ist Hunger auf tolle Torten oder ähnliches immer noch nicht so da. Deshalb gab es dieses Wochenende ein Zimt-Schoko-Brot mit dem Hintergedanken, dass ich morgen oder übermorgen noch etwas zum Frühstück davon essen kann. Dieser Gedanke hatte sich allerdings recht schnell erledigt, denn es gab Besuch und so war das "Brot" in Windeseile weggeputzt.

05.01.2015

Auf ein Neues (mit Eierlikörkuchen)

Erstmal wünsche ich allen ein frohes neues Jahr. Ich hoffe ihr habt schöne Feiertage verlebt und seid gut ins neue Jahr gekommen. November und Dezember waren sowohl beruflich als auch privat ziemlich chaotisch für mich. Jetzt kann ich wieder einigermaßen durchatmen und als ich gestern zum ersten Mal seit langem endlich wieder meine Blogfeeds abklappern konnte, war ich richtig traurig was mir mit der Weihnachtsbäckerei alles entgangen ist. Einen Dezember ohne Backen gab es bei mir glaub ich noch nie :( Da ich jetzt wieder etwas mehr Zeit habe, kann ich auch endlich wieder backen. Den Anfang dabei macht im neuen Jahr ein ganz einfacher Eierlikörkuchen. Der ist schnell gemacht, lecker und ich wollte unbedingt diese gelbe Glibberbrühe (auch Eierlikör genannt) weg haben. Ihr merkt vielleicht, dass ich kein großer Fan davon bin. Wenn es aber um Backwaren geht, sieht es da aber schon wieder anders aus.


21.09.2014

Birnentarte mit Vanillecreme

Birnen sind im Moment absolut meins! Ich bin ja ein großer Fan der "An apple a day..."-Devise, aber da mir meine Beißerchen zur Zeit etwas Probleme bereiten, ersetze ich meine geliebten Pink Lady-Äpfel mit saftigen Birnen. Da war auch der Gedanke, etwas mit Birnen zu backen nicht fern. Allerdings musste ich hier auf Birnen aus der Dose zurückgreifen, weil man mit den frischen Birnen, die ich gekauft habe, locker einen Nagel in die Wand hauen könnte.


31.08.2014

Apfel-Käse-Streusel mit Spekulatiuscreme

Das Originalrezept dieses Käsekuchens stammt aus einer älteren Lecker Bakery. Ich habe ihn einmal so nachgebacken und fand ihn aber leider etwas fad. Da mir aber die Zubereitungsart so gut gefallen hat, habe ich ihn jetzt noch mal ausprobiert mit einigen Abwandlungen. Besonders toll finde ich, dass es keine Wartezeiten beim Backen gibt. Während der eine Teil im Backofen ist, bereitet man den nächsten vor.
Von meinem Hollandurlaub ist bei mir meine plötzlich aufgetrenene Vorliebe für Spekulatiusaufstrich geblieben. Mein mitgebrachtes Glas war leider sehr schnell leer und nach einiger Suche in deutschen Supermärkten habe ich dann bei Rewe mit der Eigenmarke "Feine Welt" Ersatz bekommen. Da ich mich direkt mit einigen Gläsern eingedeckt habe, wollte ich auch gleich etwas damit backen und da hat sich das mit dem Apfelkäsekuchen super angeboten.

24.08.2014

Klassiker: Spiegeleierkuchen

Meine Mutter hat sich Spiegeleierkuchen gewünscht. Das ist jetzt nichts was ich unbedingt von mir aus backen müsste, aber ich wollte ihr gerne diese Freude machen. Um das noch etwas zu verstärken, habe ich in ihrem alten Backbuch rumgeblättert. Da sind schon Einträge von ihrer Mutter drin und tatsächlich war ein Rezept für Spiegeleierkuchen dabei. Erst später ist mir klar geworden, dass meine Vorstellung von Spiegeleierkuchen und die des Buches etwas auseinander gehen...

Für eine Backform 30 x 24cm
375ml Milch
1 Pck. Vanillepuddingpulver zum Kochen
40g Zucker

75g Butter
80g Zucker
2 kleine Eier
1 TL Vanilleextrakt
135g Mehl
15g Backakao
1 TL Backpulver
1 EL Milch

250g Quark
Saft von 1/2 Zitrone
1 mittlere Dose Aprikosen (425g)

250ml Aprikosensaft
1 EL Zucker
1 Pck. Tortenguss
Zunächst aus der Milch, den 2 EL Zucker und dem Puddingpulver einen festen Vanillepudding kochen und unter rühren abkühlen lassen.
Die Backform fetten und den Backofen auf 190°C vorheizen. Mehl, Kakao, Backpulver mischen und einmal durchsieben. Die Aprikosen in einem Sieb abtropfen lassen und den Saft dabei auffangen.
In meiner Vorstellung von Spiegeleierkuchen hat dieser einen dünnen Mürbteigboden. Als ich die Zutaten gesehen habe, hat mein Hirn das auch als Mürbteig verarbeitet. Wenn ich mir die Mengen der einzelnen Zutaten genauer angeschaut hätte, hätte ich merken müssen, dass es eher in Richtung Rührteig geht. In meinem Originalversuch war der Boden daher etwas zu herb vom Kakaoanteil her, da ich ja dachte, es sei nur ein dünner Keksboden. In diesem Rezept habe ich die Menge aber angepasst ;)
Die Butter kurz cremig rühren, den Zucker hinzufügen und aufschlagen bis die Masse deutlich heller geworden ist. Die Eier einzeln gründlich unterrühren. Die gesiebte Mehlmischung in drei Etappen einrühren. Wenn der Teig zu zäh ist, etwas Milch hinzugeben.
Den Teig in die Backform geben und mit der geraden Seite eines Teigkamms glattstreichen.

Den Quark mit dem Zitronensaft verrühren und dann den erkalteten Vanillepudding einarbeiten. Diese Vanillemasse auf den Schokoboden geben und ebenfalls glattstreichen. Die Aprikosen gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
Den Kuchen für ca. 30 - 35 Minuten backen. Danach abkühlen lassen.

Nach dem Abkühlen des Kuchens von dem abgefangenen Aprikosensaft aus der Dose 250ml (evtl mit Wasser auffüllen) abnehmen und mit einem Päckchen Tortenguss und Zucker nach Packungsanweisung einen Tortenguss kochen. Diesen zügig mit einem Backpinsel auf dem Kuchen verteilen. Nach dem Erkalten in gewünschte Stücke schneiden und schmecken lassen ;9

16.08.2014

Querbeetkuchen #1 (ohne Butter)

Gestern hatte ich meinen letzten offiziellen Urlaubstag. Die erste Woche war ich im herrlich entspannten Rotterdam. Wirklich eine sehr schöne Stadt, in der einen nicht zu viel Rummel erwartet. Amsterdam war mir dagegen etwas zu voll. Die zweite Woche habe ich mit Warten auf Telekomtechniker verbracht. In der Woche, in der ich nicht da war, muss durch ein Gewitter eine Leitung beschädigt worden sein. Jedenfalls habe ich insgesamt 3 Stunden in der Warteschleife verbracht und 4 mal vergeblich auf einen Techniker gewartet. Beim fünften Versuch kam dann einer und innerhalb von einer halben Stunde war das Problem beseitigt.

Ich bin gestern jedenfalls aufgewacht und dachte "Mensch, du hast während deines gesamten Urlaubs nicht einmal etwas gebacken!". Das musste ich dann natürlich ändern. Mir sind dann auch direkt ein paar Sachen eingefallen, die verarbeitet werden mussten. Da war noch ein knapp abgelaufener Mascarpone im Kühlschrank und Eier, die dann auch ihre 2 Wochen auf dem Buckel hatten. Den Mascarpone habe ich einfach als Butterersatz verwendet. Der Fettgehalt ist ja nicht sooo weit auseinander und ich habe auch schon Kuchen nur mit Sahne als Butterersatz gemacht.

Außerdem habe ich Holländische Stroopwafels mitgebracht, die ich aber in der "Urform" momentan gar nicht essen kann, weil ich ein Medikament im Zahn habe und die Krone nicht so fest sitzt. Bevor ich dann ständig in Versuchung geführt werde, wollte ich sie lieber in eine weichere Form verbacken. Auf dem Rückweg von Rotterdam haben wir in Veenendaal eine Filiale von Deleukstetaartenshop besucht. Da habe ich mir ein paar Kleinigkeiten gekauft, unter anderem eine Backemulsion von LorAnn mit Kaffeegeschmack. Bei den Zutaten wurde mir schnell klar, dass es ein einfacher Kastenkuchen zur Resteverwertung wird. Um der Resteverwertung gerecht zu werden, habe ich für den Guss noch den letzten KitKat-Weihnachtsmann und einen kleinen Schmunzelhasen verarbeitet.

30.03.2014

Baumkuchen

Ich habe immer noch Spaß mit meinem neuen Herd. Zum ersten Mal besitze ich einen Backofen mit Grillfunktion und die habe ich gestern direkt mal mit meinem ersten gegrillten Baumkuchen eingeweiht. Diese Art Baumkuchen zu machen ist jetzt definitiv meine liebste. Die Schichten brauchen nur jeweils zwei Minuten und ich musste hinterher keine dunkel gewordenen Ränder abschneiden. Da bin ich doch wirklich mal begeistert :)



09.02.2014

Battenberg Cake Schoko-Vanille

Für die genaue Geschichte des Battenberg Cakes gibt es verschiedene Erzählungen. Was aber geklärt sein dürfte, ist, dass dieser einfache, aber sehr hübsche Kuchen aus Großbritannien stammt. Die ursprüngliche Version hat sogar aus neun Teilen bestanden, aber ich habe mich bisher immer nur die etwas modernere Variante mit vier Teigstreifen gehalten. Sieht meiner Meinung nach auch sehr schön aus, ist aber weniger frickelig.

Der klassische Battenberg Cake besteht aus hellem und rosa eingefärbtem Teig und wird mit Marmelade zusammengehalten. Da mir aber definitiv nach Schokolade war, gibt es bei mir heute die Schoko-Vanille-Variante.



19.01.2014

Mandel-Aprikosen-Kuchen

Was das Backen anbelangt finde ich diese Zeit des Jahres für mich persönlich ja etwas schwierig. Mir ist definitiv nicht mehr nach diesen schweren, würzigen Sachen, die man in der Weihnachtszeit mochte, aber auch noch nicht nach leichten Obststörtchen oder Ähnlichem.
Diese Woche habe ich sowas wie einen Mittelweg gefunden: ein saftiger Mandelkuchen mit Obst. Sowas geht doch immer :)

Für eine Fettpfanne von ca 30 x 25cm
180g Butter, weich
80g weißer Zucker
80g brauner Zucker (oder durch weitere 80g weißen Zucker ersetzen)
4 Eier
1 EL Orangenabrieb
Aroma Bittermandel
5 EL Orangensaft
180g Mehl
100g Mandeln, gemahlen
300g Aprikosen (Abtropfgewicht oder frisch)
60g Mandelblättchen

4 EL gehackte weiße Schokolade
1 EL Sahne
Die Backform fetten und mehlen. Die Aprikosen in Würfel oder Streifen schneiden (eben so, wie man sie nachher im Kuchen haben möchte). Den Backofen auf 180° vorheizen.

Die weiche Butter mit dem Zucker mehrere Minuten aufschlagen bis die Masse schön fluffig ist. Die Eier einzeln jeweils für ca. 30 Sekunden unterschlagen. Orangenabrieb und ein paar Tropfen Bittermandelaroma einrühren. Das Mehl mit den Mandeln mischen und abwechselnd mit dem Orangensaft gründlich unterrühren. Zum Schluss noch die Aprikosen locker unterheben und in der Backform verteilen. Die Oberfläche mit einer Palette glatt streichen und die Mandelblättchen gleichmäßig darauf verteilen.
Den Kuchen für ca. 25 - 35 Minuten backen bis die Stäbchenprobe ein trockenes Stäbchen anzeigt. Ein paar kleine Krümel dürfen noch zu sehen sein, aber der Teig darf natürlich nicht mehr feucht sein. Sollte die Oberfläche zu schnell dunkel werden, einfach im Ofen mit etwas Alufolie abdecken.

Nach dem Abkühlen des Kuchens die weiße Schokolade mit der Sahne vorsichtig schmelzen und mit einem Löffel oder einer Spritztüte über dem Kuchen verteilen.



Definitiv ein Kuchen für die Kategorie Schnell&Einfach und dabei noch herrlich saftig und extrem lecker. Aprikosen und Mandeln passen für mich sowieso perfekt zusammen. Ich hoffe, das ist auch etwas für euch.

11.11.2013

Kindheitserinnerungen: Gewürzkuchen

Andere Kinder sind nachmittags dem Eisauto hinterhergelaufen, ich bin samstagmorgens - manchmal noch im Schlafanzug - dem Tröten des Bäckerautos hinterhergelaufen. Die nette Fahrerin hatte für uns Kinder immer ein paar Leckereien vom Vortag, die wir dann einfach so auf die Hand bekommen haben. Mein Favorit allerdings war der Gewürzkuchen. Den konnte ich zu jeder Jahres- und Tageszeit essen. Bei diesem Kuchen hat man noch gemerkt, dass er von Hand gemacht wurde, weil er jede Woche ein kleines bisschen anders geschmeckt hat. Mit der Zeit haben aber auch in der alten Bäckerei die Maschinen Einzug gehalten und der Geschmack wurde immer süßer, aber auch langweiliger.

Mein Ziel dieses Wochenende war es, den "alten" Gewürzkuchen aus meiner Kindheit nachzubacken und laut meiner qualifizierten Testesser (meine Brüder) ist mir das auch gar nicht so schlecht gelungen.

20.10.2013

Streuselkuchen vom Blech

Der Herbst ist definitiv die Jahreszeit, in der ich auf einfache, rustikale Sachen stehe. Hinzukommt, dass das Wetter gestern einfach fantastisch war. Um nicht viel Zeit in der Küche zu vergeuden, gibt es einen einfachen Streuselkuchen vom Blech mit praktischer Saisonobstverarbeitung und ohne viel Schnick-Schnack.
Dazu gibt es dann noch ein paar Impressionen von einem kleinen Herbstspaziergang ;)


09.10.2013

Bananenkuchen

Es galt immer noch ein paar Bananen zu verarbeiten. Und da ich weiß, dass in meiner Familie die einfachen Rührkuchen immer noch am besten ankommen, habe ich mich für einen weiteren Kandidaten für die Kategorie "Schnell & Einfach" entschieden: Bananenkuchen. Schlicht und einfach, ohne Schnickschnack!


06.10.2013

Banoffee Cheesecake

Erst im letzten Post habe ich Bananen zu meinen Anti-Pflaumen erklärt und wie es der Zufall so will, habe ich gestern eine Tüte überreifer Bananen von meiner Schwägerin bekommen. Zwar bin ich immer sehr dankbar, wenn ich irgendwas bekomme, aber ein bisschen schade ist es auch: es gibt so viele Sachen die ich ausprobieren möchte, aber ich komme nie dazu, weil vorher noch etwas anderes verarbeitet werden muss. Na ja, reine Luxusprobleme würde ich sagen.
Jedenfalls konnte ich mich nicht zwischen Bananenkäsekuchen und Banoffee Pie entscheiden und so habe ich kurzerhand beides kombiniert.



15.09.2013

Eigelbkuchen

... oder wie daraus eine kleine Piñata-Torte wurde.

Immer wenn ich ein paar Eigelb übrig habe und mir nichts allzu Raffiniertes einfällt, mache ich daraus Eigelbkuchen. Dieser Kuchen wird herrlich saftig und erinnert von der Konsistenz her an diese eingepackten Kuchen von Bahlsen. Durch diese Beschaffenheit eignet er sich auch super für Cake Pops. Man braucht nur noch ein bisschen Frosting/Pudding/Creme hinzugeben und schon kann man loskneten.

Beim Abwiegen der Zutaten ist mir dann wieder eingefallen, dass ich schon länger mal eine Piñata-Torte machen wollte. Also, warum nicht hiermit ausprobieren.



Für eine 18cm-Springform
90g Butter, weich
120g Zucker
3 Eigelb
1 TL Vanilleextrakt
150g Mehl
1 TL Backpulver
120ml Milch
Den Backofen auf 180°C vorheizen, Mehl und Backpulver einmal durchsieben und die Backformen fetten und mehlieren. Das Rezept ist ausreichend für eine 18cm-Springform, aber da ich einen Piñata Kuchen machen möchte, backe ich 2/3 (Boden) und 1/3 (Deckel) des Teiges in zwei 16cm-Springformen.

Die Butter mit dem Zucker einige Minuten aufschlagen, bis die Masse deutlich heller und fluffig (1) wird. Die Eigelb nacheinander hinzugeben und jeweils gründlich unterrühren. Dann den Vanilleextrakt hinzugeben und kurz unterrühren.
Nun abwechselnd Mehl und Milch einarbeiten. Dabei mit Mehl beginnen und abschließen.
Jetzt solltet ihr einen schönen zähen, samtigen Teig vor euch haben (2) (der leider auch in rohem Zustand sehr lecker schmeckt). Teig in die Backform(en) füllen (3) und für 30 - 40 Minuten backen. Meine 1/3 Portion konnte nach 20 Minuten raus, die 2/3 Portion nach ca. 35 Minuten (Stäbchenprobe machen!)

So, im Prinzip ist der Eigelbkuchen jetzt schon fertig und schmeckt auch pur sehr lecker. Allerdings habe ich ja noch andere Pläne.
Bei dem Bodenteil habe ich zunächst mal die kleine Kuppel abgeschnitten (1), die sich beim Backen gebildet hat. Trotz sofortigem Umdrehen, ist noch ein bisschen über geblieben. Beim Deckel musste ich nichts ausgleichen.
Dann habe ich den Boden ausgehölt (2), so ähnlich wie bei einem Maulwurfkuchen. (Die Reste habe ich für Cake Pops eingefroren)
Als Creme habe ich das dominikanische Frosting aus einem frühren Post mit etwas mehr Wasser gemacht.
Damit mir die Süßigkeiten beim Anschneiden nicht direkt alle entgegenkommen, habe ich den ausgehölten Boden innen erstmal mit etwas Frosting eingestrichen (3).

Jetzt kommt der spaßige Teil: mit Süßkram befüllen (1). Bei so einer kleinen Backform, hält sich das Volumen natürlich in Grenzen. Ich habe eine gute Handvoll Minismarties und Schokoplätzchen (heißen die so? Diese kleinen Schokodinger wo Zuckerperlchen oben drauf sind. Ich komm gerade nicht drauf.)
Dann kommt der Deckel drauf (2) und das Ganze mit Frosting einstreichen. Als schnelle Deko habe ich noch ein paar bunte Zuckerperlchen darauf verteilt.

Ich finde, das ist ein schöner, einfacher Kuchen, der beim Anschneiden dann aber doch einen Überraschungseffekt bietet. Na ja, jedenfalls: schmecken lassen1

09.09.2013

Mirabellen-Kuchen

Wie in meinem letzten Post bereits erwähnt, habe ich eine Kiste mit Mirabellen geschenkt bekommen. Mirabellen sind jetzt nicht so unbedingt mein Obst, weil sie, außer nach süß, nicht nach viel schmecken. Für die leidige Familie habe ich dann aber doch ein paar zu Kuchen verarbeitet.
Dazu habe ich einen einfachen Hefeteig verwendet, den man natürlich auch mit anderem Obst belegen kann.



24.08.2013

Rotweinkuchen mit Äpfeln und Streuseln

Die Apfelverwertung geht weiter und ich bin immer noch ganz aus dem Häuschen, dass die Äpfel dieses Jahr so groß geworden sind und auch die erste Woche im Keller gut überstanden haben.
Testesser 1 wollte Apfelstreuselkuchen, Testesser 2 einfach mal wieder einen Rotweinkuchen. Da ich mir nur ungern reinreden lasse, was ich morgens so in der Küche fabriziere, die Ideen aber nun schonmal im Kopf waren, habe ich einfach beides kombiniert.

Für eine Fettpfanne 27 x 21cm
150g Butter
150g Zucker
1 EL Vanillezucker
3 Eier
185g Mehl
1 EL Backkakao
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
100ml Rotwein
75g Schokostreusel/-raspeln

2 - 3 Äpfel

150g Mehl
50g Butter
75g Zucker
1 - 2 TL Apfelbrei
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Backform mit Backpapier auslegen oder einfetten. Für den Rotweinkuchen die Butter mit dem Zucker gründlich "schaumig" schlagen. Die Eier einzeln jeweils für ca. 30 Sekunden unterrühren.
Mehl, Kakao, Zimt und Backpulver mischen und einmal durchsieben. Nun abwechselnd in drei Touren trockene Zutaten und Rotwein auf niedrigster Stufe in die Buttermasse einrühren bis ein schöner zäher, matter Rührteig entsteht. Zum Schluss noch die Schokostreusel unterheben und gleichmäßig in die Backform streichen.

Die Äpfel vierteln, entkernen, schälen und kurz in ein Zitronensaft-Wasserbad legen. Dann von den Vierteln Scheiben abschneiden und auf dem Rotweinkuchenteig verteilen. Ich wollte, dass der Rotweinkuchen im Vordergrund steht. Wer möchte, kann natürlich den Apfelanteil nach Wunsch erhöhen.
Die Streusel waren eher ein Unfall, weil ich keine Butter mehr hatte (ist das zu glauben?!). Ein Teil der Butter habe ich einfach mit selbstgemachtem Apfelbrei ersetzt und es hat prima geklappt. Dazu die Butter mit dem Zucker aufschlagen, das Mehl hinzugeben und so lange weitermixen bis es aussieht wie Paniermehl (ganz feine Streuselchen). Dann den Apfelbrei dazugeben und kurz weiterrühren bis sich richtige Streusel gebildet haben. Diese dann auf dem Kuchen verteilen.
Den Kuchen jetzt im vorgeheizten Backofen für 30 - 40 Minuten backen bis die Steusel goldbraun werden und die Stäbchenprobe ein sauberes Ergebnis liefert.

Nach der Backzeit auskühlen lassen, in gewünschte Portionen schneiden und natürlich schmecken lassen!
Wie ich (und meine Testesser) finden, ist das eine richtig gute Kombination. In ein paar Wochen dürfen es dann ein paar Gewürze mehr sein.

17.08.2013

Spicy Apple Tart

Tjaja, auf Englisch klingt so manches doch viel cooler. Wem das zu blöd ist, kann aber auch einfach nur "Abbelkuche" sagen.
Apfelkuchen verbinden die Meisten wahrscheinlich eher mit September und dem Herbst. Unser Apfelbaum ist allerdings sehr frühtragend und wir haben heute Morgen die letzten Äpfel vom Baum geholt. Dieser Baum ist älter als ich, aber ich kann mich nicht erinnern, dass er mal so schöne, große Früchte hatte. Normalerweise fallen die alle schon vorher ab und man schnippelt Stunden an 2cm kleinen Äpfeln herum. Diesmal aber, wie gesagt, nicht und daher war das naheliegende Backthema für dieses Wochenende: Apfelkuchen. Ich wollte mal wieder meine Tarteform benutzen und so gibt es also eine gedeckte Apfeltarte. Wem jetzt noch nicht nach Gewürzen ist, kann diese auch etwas reduzieren oder stattdessen mit etwas Cidre oder Rum "parfümieren".


30.07.2013

Buttermilchkuchen mit Obst

In einem Newsletter von lecker.de gab es neulich ein Rezept für Buttermilchkuchen mit Johannisbeeren. Da ich noch etwas Buttermilch da hatte, die unbedingt verbraucht werden sollte, hat das wunderbar gepasst. Natürlich habe ich wieder fleißig an dem Rezept herumgeschraubt. So habe ich unter anderem statt Johannisbeeren Nektarinen und die ersten Äpfel vom Apfelbaum verarbeitet.

Optisch vielleicht nicht so der ganze große Hingucker, aber lecker und direkt aus dem Kühlschrank auch wieder schön erfrischend. Sehr schön auch, dass der Kuchen ganz ohne Butter auskommt.

 

16.06.2013

Zucchini-Kakao-Kuchen

Mal wieder ein "Quickie". Für solche Rezepte habe ich die Kategorie "Schnell & Einfach" eingerichet. Dabei werde ich dann auch auf Step-by-Step-Fotos verzichten, weil es ratzfatz zubereitet ist.

Dieses Mal gibt es einen Kuchen mit Zucchini. Das ist ja längst kein Grund mehr die Nase zu rümpfen. Mittlerweile ist es ja weitläufig bekannt, dass Zucchinis keinen großen Eigengeschmack haben und einfach nur dafür sorgen, dass ein Kuchen supersaftig wird.
Ich hatte eine kleine Zucchini über, die es nicht in mein Ratatouille geschafft hat.... ja, okay, ich hab sie vergessen.